Ein
Rundgeflecht ist ein
Metallgewebe, das aus metallischen Drahtelementen, auch
Litzen genannt, besteht, die sich gegenseitig überkreuzen. Das Ergebnis ist ein sehr flexibler elektrischer Leiter, der in verschiedenen Formen ausgeführt werden kann. Diese
Maschengewebe aus Metall bleibt unter statischer oder dynamischer Belastung stabil und gewährleistet einen festen Zusammenhalt, was es von herkömmlichen Kabeln mit verseilten Drähten oder Litzen unterscheidet. Häufig verwendete Materialien sind Kupfer, verzinnte Kupfer, vernickeltes Kupfer, Edelstahlgewebe und Aluminium. Auch verzinkter Stahl, Messing, Nickel sowie Edelmetalle wie Silber und Gold finden Anwendung.
Metallgitter für Bauwesen und
Metallnetz wird zur Verstärkung und in verschiedenen
Drahtgeflecht-Anwendungen genutzt, während
Drahtgewebe zur EMI-Abschirmung und
Metallgewebe für die Architektur weitere wichtige Einsatzmöglichkeiten darstellen.
- Oberflächenausführungen: blankes Kupfer, verzinntes Kupfer, versilbertes Kupfer, vernickeltes Kupfer
- Standardquerschnitte: 2 mm² bis 300 mm²
- Drahtdurchmesser: 0,10 mm bis 0,25 mm
Klassifizierung des Kupfers Norm: gemäss NF EN 13602
Bezeichnung: Cu-ETP
Mindestgehalt Kupfer: 99,9 %
Max. Reziprokwert der spezifischen elektrischen Leitfähigkeit bei 20° C: 1.7241 µ Ω .cm (100%I ACS)
Eigenschaften des Kupfers mechanische Festigkeit: min. 200 MPa
metallurgischer Zustand: Geglüht (Zustand 0)