Es fällt selten schnell auf, wenn ein technisch unpassender Ringkerntransformator eingesetzt wird. Die ersten Probleme zeigen sich im Gerätetest, während einer Temperaturmessung, beim Einschalten oder im Dauerbetrieb. Häufig sind die Ursachen zu geringe Leistungsreserve, nicht berücksichtigter Einschaltstrom, ungünstige Absicherung, falsche Anschlussausführung oder ein nicht passender Verguss.
Der
Einschaltstrom im Ringkerntransformator muss unbedingt beachtet werden. Im geschlossenen Magnetkreis kann beim Einschalten kurzzeitig ein hoher Stromstoß entstehen, der je nach Einschaltstrombegrenzung, Leistung und Anwendung, träge Sicherungen oder eine abgestimmte Schutzbeschaltung erforderlich macht.
Ringkerntransformatoren von ROTIMA werden darum als Teil des gesamten elektrischen Systems betrachtet. Unsere Projektingenieure prüfen im Zusammenhang die Anwendung mit der Last, Belüftung, Leiterplatte, Gehäuse, Schutzkonzept und Montage. So lassen sich Brummen, Ausfälle, Sicherungsauslösungen, unnötige Erwärmung und spätere Anpassungskosten reduzieren.
Verwandte Lösungen grenzen wir sauber ab. Unsere
Trenntransformatoren,
Steuertransformatoren und
Sicherheitstransformatoren können je nach Schutzanforderung und Anwendung angebracht sein, werden aber nicht mit Ringkerntransformatoren gleichgesetzt. Auch
Ringkern-Stromtransformatoren erfüllen einen anderen Zweck, da sie zur Spannungsversorgung und nicht zur Strommessung verwendet werden.
So erhalten technische Einkäufer vergleichbare
Produktvarianten, belastbare Entscheidungsgrundlagen sowie eine saubere Spezifikation für Serie, Anfrage, Muster und Ersatzteilversorgung.